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| Slow Food Nachrichten aus Sachsen und Dresden: August 2010 |
| Středa, 18 Srpen 2010 15:56 |
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Liebe Freunde des Genusses! Das war und ist Slow Food im Sommer 2010:
Der Sommer war da, auch wenn das beim Blick aus dem Fenster kaum zu glauben ist und mit ihm kam die Urlaubszeit.
Im dänischen Svenborg auf Sydfyn fand End Juni der 10. Genussmarkt statt und so konnte Meeresbrise und Geschmack miteinander verbunden werden.
Das Salz in der Suppe darf zum guten Geschmack natürlich auf keinen Fall fehlen. Salz prägt uns aber auch in vielen anderen Bereichen. Der Bedeutung des Salzes schenkt nun der Verein "Alte Salzstraße Halle-Prag" intensiv Bedeutung, welcher am 17. Juli gegründet wurde. Der Dachverband will entlang der alten Salzstraße verschiedene Veranstaltungen unter einem gemeinsamen Auftritt zusammenfassen und sucht wie folgend nach nützlichen Tipps und Hinweisen.
Vielerorts gibt es bereits Aktivitäten mit dem Thema "Salzstraße". So wurde im Juni im Westerzgebirge, in Lösnitz (D) bereits der 13. Salzmarkt mit Kindersalzmarkt, mittelalterliches Treiben und historischem Salzzug gefeiert. Ebenfalls zum 13. Mal fand im Juni die Traditionswanderung entlang einer historischen Salzstraße im mittleren Erzgebirge, von Schlettau (D) über Jöhstadt nach Hassenstein (CZ) statt. Auch im Osterzgebirge wurde entlang einer alten Salzstraße von Sayda (D) nach Mezibory (CZ) gewandert und in Louny (CZ) gibt es Führungen zur verschwundenen geheimnisvollen Salzquelle.
Die Stimme erhoben hat auch Arno Glauch, der in der örtlichen sächsischen Zeitung seine Meinung zum Thema Agrarsubventionen Kund getan hat. Tja, der Sommer hat auch in Berlin seine Spuren hinterlassen: die heißen politischen Debatten wurden durch heiße Temperaturen abgelöst. Slow Food hat sich davon aber nicht abschrecken lassen und so ist nun die neue Geschäftsstelle in Berlin tätig, denn der Umzug wurde gemeistert. Auf der Slow Food Seite sind unter der Rubrik „JOB“ auch immer neue Stellenausschreibungen zu finden, sofern vorhanden. Ein Klick lohnt sich also immer.
Ein Blick lohnt sich auch nach Nürnberg. Denn da findet am 28. August das 3. Mitgliedertreffen von Slow Food statt. Das Programm ist nicht zu voll gepackt, sodass auch genügend Zeit zum genießen, schwelgen und entdecken sein wird. Die Tagungskosten betragen 30 € pro Person. Hinzu kommen persönliche Unterkunfts- und Reisekosten. Tipps und Hinweise gibt es beim Convivium Nürnberg oder über folgende Kontakte:
Wer nicht ganz so weit zum Schwelgen und Schlemmen fahren möchte, dem sei ein Blick in unser Nachbarconvivium ans Herz gelegt: in Hartmannsdorf hat das Restaurant mit Einkaufsmöglichkeit „Laurus Vital“ ab nun seine Pforten geöffnet. Zu entdecken gibt es regionale und saisonale Produkte und Feinkost. Gekocht wird täglich frisch, sodass der Einkauf auch zuvor gekostet werden kann. Mehr Infos unter: http://www.laurus-vital.de.
Ein weiterer interessanter Betrieb ist der Rinderzuchtbetrieb in Döbeln. Hier weiden auf den Flächen im Muldetal Charolais-Rinder und Fleckvieh-Rinder. Der Betrieb arbeitet nach ökologischen Richtlinien und sicher auch mal einen Besuch wert. Warum nicht selbst von der Qualität überzeugen? Am 28. August ist der nächste Schlachttermin und am 17./18. September kann das Fleisch nach dem Abhängen käuflich erworben werden. Weitere Informationen und Vorbestellungen unter:
Wer selbst gute, saubere und faire Produkte anbieten möchte, kann die Plattform der Dresdner Kulinaria & Vinum nutzen, die vom 04. – 06. März erneut stattfindet.
Unter dem Motto: "Querdenker gesucht" stand vom 28. Juli bis 04. August die Rüstzeit der evangelischen Jugend des Kirchenbezirks Meißen. Jugendlichen zwischen 13 und 15 wurde dort das kritische Hinterfragen unserer Gesellschaft vermittelt. Denn Christsein hat auch viel mit kritischen Sichtweisen zu tun, bzw. mit konstruktiven Handlungsalternativen. Zudem ist die Bewahrung unserer tollen Erde und deren Vielfalt einer der ältesten Aufträge der Menschheit. Auch Slow Food war mit dabei. Gemeinsam wurden die Gespräche und Diskussionen in Gruppen in slow-motion-theater umgesetzt. Dabei entstanden innerhalb kürzester Zeit sehr gute Kurzfilme. Diese werden derzeit bearbeitet und nach der Fertigstellung auf der Website zur Verfügung gestellt. Außerdem wurde der Frage nachgegangen, wie man mit kleinen Handlungen die Kultur des Essens und des Trinkens wieder in den Schulalltag bringen könnte. Die Lösung: sich die Zeit nehmen und nicht mehr aus der Flasche trinken, sondern einen Becher nehmen. Prompt wurde das sehr kreativ umgesetzt. Becher wurden alsbald auf alles Ausflüge mitgenommen und kreativ gestaltet.
Der August ist auch von weit weniger schönen Erlebnissen überschattet: das Wetter macht den Landwirten zu schaffen, aber nicht nur ihnen. Auch die Slow Food Unterstützer hat es durch die Überflutungen hart erwischt, wie beispielsweise die Görlitzer Obermühle. Dennoch geben sie den Mut nicht auf und kämpfen trotz von der Versicherung gekündigter Hochwasserschutz und einem Schaden von mind. 150.000€ weiter. Unterstützung wird dankbar entgegen genommen.
Zum Projektleiter des Slow Food Projektes „Ernährungsgeschichte in Sachsen“ wurde unser Mitglied Prof. Dr. Josef Matzerath als der Geeignete befunden. Weiterhin engagieren sich unsere folgenden Köche mit diesem Projekt: Olav Seidel, Mario Pattis, Uwe Marten und neu auch Steffen Dziuba. Das nächste Treffen findet am 8.9.2010 von 16-18 Uhr statt in Bärwalde statt.
Mit genüsslichen Freuden |
| Aktualizováno Středa, 18 Srpen 2010 16:14 |
Termine Ernährungs-geschichte in Sachsen
Ernährungsgeschichte Europas. Teil 1: Die VormoderneBegin: 08.02.12, 14:50
Termine Dresden
Besuch in der Demeterbäckerei KlipphausenBegin: 07.02.12, 18:00
Kulinaria-Menü-Wochen im „Kleinen Vorwerk“
Begin: 25.02.12, 00:00
Termine Lausitz
Die Vielfalt des deutschen RieslingsBegin: 29.02.12, 19:30
Die Lausitz schmeckt !
Begin: 13.03.12, 18:30